Wohngebäude richtig versichern
Erneuerung und Reparatur zerstörter oder beschädigter Gebäudeteile wird immer teurer

Wohngebäude stellen einen hohen Wert dar. Mögliche Schäden - beispielsweise durch einen Brand verursacht - können sehr hohe Kosten verursachen. Denn die Erneuerung und Reparatur zerstörter oder beschädigter Gebäudeteile wird immer teurer. Ganz zu schweigen davon, was ein Wiederaufbau kostet, wenn das Wohngebäude total zerstört wird. Die Wohngebäudeversicherung ist deshalb eine wichtige Vorsorge, die jeder Hausbesitzer treffen sollte.

Was ist grundsätzlich versichert?

Versichert sind Schäden durch: Brand, Blitzschlag, Explosion

Leitungswasser; Rohrbruch, Frost

Sturm; Hagel

Grundsätzlich zu empfehlen ist der Einschluss von Elementarschäden: 

Weitere Elementargefahren (Überschwemmung; Rückstau; Erdbeben; Erdfall; Erdrutsch; Schneedruck; Lawinen; Vulkanausbruch) Auch der Einschluss der groben Fahrlässigkeit sollte sich jeder Hauseigentümer überlegen:

Hier kann der Verssicherungsnehmer sicher sein, dass die Versicherung gänzlich für den Schaden aufkommt ohne Abzüge aufgrund grober Fahrlässigkeit geltend zu machen. 

Schadenbeispiele

Schadenart: Leitungswasser

Darstellung des Schadens: 

Während eines einwöchigen Winterurlaubes der Familie R. aus Immenstadt im Allgäu kommt es zu einem Defekt an der Umwälzpumpe und damit zu einem kompletten Ausfall der Heizungsanlage. Die Folge war, dass Heizkessel, Rohre sowie Heizkörper zunächst eingefroren und anschließend geplatzt sind. 

Das dann zwischenzeitlich aufgetaute Wasser hatte daraufhin einen riesigen Schaden am Gebäude verursacht. Die Feuchtigkeit ist in Mauern, Böden und Decken eingedrungen und hat dort ihre unübersehbaren Spuren hinterlassen. 

Durch die veränderte Luftfeuchtigkeit waren die Zwischenwände angefault, Putz und Holzdecken aufgewellt und die Türstöcke verbogen. Der Gesamtschaden belief sich auf rund 50.000 EUR.

Fazit: Mit Wasser gehen wir im Haushalt täglich um – ohne uns die möglichen Risiken bewusst zu machen. Erst ein geplatztes Wasserrohr und die dadurch verursachte Überschwemmung machen deutlich, wie zerstörerisch Wasser wirken kann. Den Versicherern werden pro Jahr mehr als 1 Mio. Leitungswasserschäden mit einem Volumen von rund 1,5 Mrd. EUR gemeldet – Tendenz steigend!!

Schadenart: Feuer

Darstellung des Schadens: 

Der Mieter des Einfamilienhauses von Thomas V. aus Hamburg wollte für sich das Abendessen zubereiten. Eine Pfanne mit Fett ließ er ein paar Minuten unbeaufsichtigt auf dem Elektroherd stehen, weil ein Nachbar an der Tür klingelte. 

Als er dann den Rauch bemerkte, war es bereits zu spät – die Küche brannte. Der Mieter konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, aber bis zum Eintreffen der Feuerwehr stand bereits das ganze Haus in Flammen. 

Für den Schaden am Gebäude wurden knapp 150.000 EUR bezahlt. Zudem kamen noch Kosten über ca. 15.000 EUR hinzu, die für das Aufräumen der Schadenstätte, Abfahren von Schutt und Trümmern zur nächsten Ablagerungsstätte sowie das Ablagern fällig waren.

Fazit: Bei Brand- und Explosionsschäden entsteht teurer Problemmüll. Die Kosten für die Entsorgung können gewaltige Dimensionen annehmen. Der Baustein „SicherheitPlus“ – mit der unbegrenzten Kostendeckung – bietet hier den passenden Schutz.

Schadenart: Sturm

Darstellung des Schadens: 

Einem Herbststurm hielt die Kiefer von Friedrich A. nicht mehr stand. Der rund 8 m hohe Baum wurde durch den Sturm entwurzelt und stürzte auf den neben dem Haus stehenden Carport, der dadurch stark beschädigt wurde. 

Die Kosten für das Beseitigen der Kiefer betrugen rund 1.300 EUR, die Reparatur des Carports belief sich auf knapp 1.800 EUR. 

Da Herr A. in seinem Wohngebäudevertrag den Baustein „SicherheitPlus“ eingeschlossen hat, waren auch die Kosten für das Beseitigen der Kiefer in vollem Umfang versichert.

Fazit: Im Baustein „SicherheitPlus“ gibt es bei nahezu allen zusätzlichen Leistungen keine Entschädigungsgrenzen. D.h. der Kunde ist bei einem Schaden bestens geschützt.